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Historie
Die Gaststätte "Zum alten Ritter St. Georg" befindet sich in einem Fachwerkhaus,
welches ca. 1790 erbaut wurde. Das Haus ist somit das älteste sich noch im Urzustand
befindliche Gebäude in Hamburg St. Georg.

Der heilige Georg, der als Märtyrer, Ritter und Drachenkämpfer verehrt wurde, gab dem
Lokal seinen Namen.
Ein Siechenhaus - urkundlich erstmals 1277 erwähnt - sowie die St. Georgskirche in ihrer
ersten Form von 1747 lagen in unmittelbarer Nähe zur Kneipe "Zum alten Ritter St.
Georg", im Umkreis von 600 Metern.
St. Georg lag vor der Stadtbefestigung, die Tore wurden nach Sonnenuntergang geschlossen - und so
mancher kam nicht mehr in die Stadt. Handwerker, Huren und Handelsleute vergnügten sich in
den Kneipen, in denen ein ordentliches Treiben herrschte.
St. Georg war die Zufluchtsstätte für Aussätzige, Sammlung der Armenplätze
für Beerdigungen, Pulvermühlen, Brennereien, Ziegeleien, Sägereien, Abdeckereien und
Schweinezüchter.
Der große Brand vom 5. Mai 1842 zerstörte große Teile der Stadt Hamburg. Der
Kattenhof hinter der Gaststätte "Zum alten Ritter St. Georg" wurde als Notunterkunft
mit Häusern errichtet, zuvor war dieser Bereich kirchliches Gelände.
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